Eine Übung, die den gesamten Körper in funktionelle Bewegung versetzt? Das haben die alten Chinesen schon vor 2000 Jahren gemacht und daraus eine Bewegungslehre entwickelt, die ihresgleichen sucht. Diese uralte Lehre heißt Qi Gong und die folgende Übung ist Teil daraus:

Teetassen-Übung

Zu dieser Übung gibt es zahlreiche Varianten und jede hat ihre Daseinsbereichtigung. Wir möchten euch die ursprüngliche Version vorstellen, die vor allem die Mobilität in Schulter, Hüfte und Wirbelsäule verbessert. Richtige Profis bewegen die Tasse nur knapp über dem Boden. Beeindruckend.

Der Vorteil dieser Übung ist, dass dein gesamtes Bewegungssystem in einem Flow aktiviert und so viele Gelenke mobilisiert werden. Man könnte von einer frühen Form des Faszien-Trainings sprechen, ohne dass die alten Chinesen wussten, was das ist.

Wie die Übung funktioniert:

  • Bequemer Stand, Füße etwas mehr als hüftbreit positioniert, leicht gebeugte Knie
  • eine Hand hält die Teetasse (oder das Objekt) auf der planen Handfläche, die andere Hand ruht auf dem unteren Rücken
  • Bewegung wie im Video erklärt ausführen, dabei auf die richtigen Drehbewegungen achten
  • Am Ende über die Stirn geführt wieder in der Ausgangsposition ankommen
  • Bewegung flüssig und organisch ausführen

Jeder profitiert von der Teetassen-Übung

Ideal für das allmorgendliche Bewegungsprogramm. Wer sanft wieder beweglicher in seinen Gelenken werden möchte, sollte diese Übung ausführen. Das Schöne ist, dass du die Intensität je nach Bewegungsgröße anpassen und damit deine Beweglichkeit stetig verbessern kannst. Aber wie gesagt, beginne bitte mit einem ungefährlichen Objekt auf der Handfläche 🙂

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Dominik & Martin von EVEN

#timetogeteven

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